Glossar

Cosplay setzt sich aus den englischen Begriffen „costume“ - Kostüm und „play“ - (Schau-)Spiel zusammen. Man sucht sich eine Figur aus und schlüpft in ihre Rolle. Dabei versucht man das Aussehen, die charakteristischen Merkmale und das Verhalten möglichst genau wiederzugeben. Diese Figur ist in der Regel ein erfundener Charakter aus einem Spiel, Buch, Anime, Manga, Film etc. Natürlich kann es auch eine frei erfundene oder eine historische Figur sein.


Cosplayer bleiben nicht die ganze Zeit „In-Character“, d.h. sie spielen nicht durchgehend die Rolle der Figur, die sie gerade darstellen. Die Interpretation bleibt jedem Cosplayer selbst überlassen.


Ein gewisses Grundwissen über die Figur hilft nicht nur bei der Umsetzung des Kostüms, sondern auch bei der Interpretation bspw. beim Posieren für Fotos.


Mit Revolution beziehen wir uns auf jegliche Form der historischen, musikalischen, künstlerischen oder in Erzählungen, Legenden, Filmen, Manga, Anime, Games etc. vorkommende Revolution.
Auf die Debatte, ob bspw. Vocaloid als Revolution oder als Evolution zählt, wollen wir uns nicht einlassen. Wir geben Euch an dieser Stelle Interpretationsfreiheit. Es heißt also „im Zweifel für die Revolution“.


Dame ist die Person, die beim Tanzen die Damenschritte tanzt.


Herr ist die Person, die beim Tanzen die Herrenschritte tanzt.


Damenwahl heißt, dass das Privileg, den nächsten Tanzpartner aufzufordern, bei den Damen liegt. Eine Tanzaufforderung verpflichtet die aufgeforderte Person nicht zum Tanz. Eine Tanzaufforderung ist also als Angebot zu verstehen, das höflich abgelehnt werden darf.


Herrenwahl ist das Selbe wie die Damenwahl, mit dem Unterschied, dass das Privileg, die Tanzpartnerin zu wählen, bei den Herren liegt.


Die Tanzrichtung ist bei Tänzen wie Walzer oder Quickstep, bei denen man sich durch den Saal bewegt, wichtig. Wenn nicht anders angekündigt, bewegen sich alle Tanzpaare gegen den Uhrzeigersinn. Dies verhindert Zusammenstöße.